Heute Morgen – wie jeden Tag – der Sportplatz in Sikhio. Aufwärmen, dann los. 5 km Laufroutine, der Körper kennt den Rhythmus bereits.
Was mich hier jedes Mal aufs Neue trifft: der Duft der Champa-Blüten. Kaum zu beschreiben – warm, süßlich, irgendwie still. Die Anlage ist ein kleines Tropenparadies, mitten in der Stadt.
Und dann, mitten auf der Laufbahn: ein Waran. Einfach so. Groß, ruhig, völlig unbeeindruckt von mir. Ich stoppe kurz. Er auch. Dann dreht er sich langsam um und verschwindet ins Gebüsch als wäre ich der Eindringling.
Ich laufe weiter.
Genau das ist es, was das Leben hier ausmacht.
Zwischen Routine und Abenteuer liegt manchmal nur ein Schritt.
Peace
