Unser Garten im Isaan – Ein Rundgang

Hier entsteht mal ein Weg — noch kein Geovlies, noch kein Schotter. Aber das Unkraut ist weg und langsam wird sichtbar was daraus werden soll. Gepflanzt haben wir schon einiges. Ein kleiner Rundgang.

Die Bananenstraße

Entlang des Weges haben wir 14 Kluai Hom Mali eingepflanzt — eine erste Testphase. Die Kluai Hom Mali ist eine etwas anspruchsvollere Bananensorte als die gewöhnlichen Bananen die man hier überall sieht. Sie braucht mehr Pflege, mehr Geduld. Aber genau das macht es interessant. Falls der Test erfolgreich verläuft, wird auch das Maniokfeld mit der Zeit auf Bananen umgestellt.

Die Teiche

Teich 1 und 2 haben wir selbst angelegt — mit Folie, per Hand. Kein Bagger, kein Fachbetrieb. Einfach machen. In Teich 1 sind bereits verschiedene Speisefische eingezogen. Rundherum wächst Gemüse: Papaya, Auberginen, Tomaten, Kräuter. Was wir brauchen, wächst direkt nebenan.

Die Zitronenbäume

Vier Zitronenbäume stehen bereits — und an einem hängen schon die ersten zwei kleinen Zitrönchen. Solche Momente freuen mich mehr als ich erwartet hätte. Ein Baum der zum ersten Mal Früchte trägt. Kein großes Ereignis, aber es fühlt sich richtig an.

Ein Jahr Verwandlung

Sue und ich betreiben diesen Garten gemeinsam. Die Umwandlung des Grundstücks läuft jetzt seit einem Jahr. Demnächst steht die erste Maniok-Ernte an — wer den Anbau von Anfang an verfolgt hat, erinnert sich vielleicht an unseren Beitrag Maniok-Anbau in Sikhio. So schnell vergeht die Zeit.

Zu beobachten wie sich alles entwickelt, wie die Natur abläuft — das ist spannend und interessant. So einfach kann das Leben sein, ohne Dinge zu verkomplizieren. Das fehlt uns vielleicht teilweise in unserer Welt.

Jeden Tag sehe ich wie sich hier alles Stück für Stück verändert. Das Leben im Isaan gefällt mir. Daher bleibt es die richtige Entscheidung — einfach zu leben.

Peace.

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