2025 war kein Jahr der großen Worte, sondern eines der realen Schritte. Ich bin nicht hierhergekommen, um neu zu glänzen, sondern um langsamer und ehrlicher zu leben.
Im Laufe des Jahres habe ich jemanden kennengelernt. Keine geplante Begegnung, kein Konzept. Ich bin bei einer thailändischen Familie angedockt nicht offiziell, sondern im Alltag. Essen teilen, Arbeit teilen, Zeit teilen.
Gemeinsam haben wir begonnen, etwas aufzubauen. Gemüse angebaut. Manjok gesetzt. Nicht als Projekt, sondern weil es hier so anfängt mit Erde an den Händen und ohne sofortiges Ergebnis.
Wir haben Ausflüge gemacht. Nicht weit, nicht spektakulär aber echt. Bewegung statt Flucht. Alltag statt Urlaub.
Alles ist in Entwicklung. Nichts ist fertig, nichts garantiert. Aber es ist lebendig.
Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass Nähe nicht geplant werden kann und dass ein neues Leben nicht entsteht, indem man alles hinter sich lässt, sondern indem man sich irgendwo wirklich einlässt.
Ich beende 2025 ohne Abschlussgefühl, aber mit Boden unter den Füßen.
Peace



